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KURZE GESCHICHTE DES KLOSTERS ZLATÁ KORUNA
Durch die Gründungsurkunde des Königs Přemysl Otakar II. wurde 1263 ein Kloster gegründet, das ursprünglich Sancta Corona Spinea – die Heilige Dornenkrone genannt wurde. 
Es bekam seinen Namen nach der Reliquie eines Dornes aus der Dornenkrone Christi, den Přemysl Otakar II. von Ludwig IX dem Heiligen erhalten und dem neu gegründeten Kloster geschenkt hatte. Es war das Konvent des Zisterzienserordens aus dem Mutterkloster zu Heiligenkreuz mit dem Abt Heinrich an der Stirn, das sich der Klosterbesitzungen annahm.
Das reichlich beschenkte Kloster wurde jedoch schon kurz nach dem Tod von Přemysl Otakar II. vernichtet und musste erneut gegründet werden. 1354 brannte das Kloster nieder, und deswegen wurde der Steinmetz Michael, der Bruder von Peter Parler, in die Abtei berufen. Eine andere Katastrophe suchte das Kloster 1420 heim, als es von den Hussiten zweimal erobert und völlig abgebrannt wurde. Das verlassene Kloster wurde von den Rosenbergern verwaltet, die sich die Mühe gaben, den neu erworbenen Besitz auch mittels von Fälschung von Urkunden zu erhalten.
Erst Ende des 16. Jahrhunderts, unter dem Abt Jiří Taxer, begann man die Klostergebäude wiederherstellen und das Kloster kam wieder zum Leben. 1665 wurde die Wiederherstellung der niedergebrannten und verwüsteten Kirche aufgenommen. Die Arbeit an der Kirche wurde erst unter dem Abt Mathäus Ungar Ende des 17. Jahrhunderts beendet, unter dessen Regierung das Kirchenareal im Barockstil umgestaltet wurde. Als der letzte Abt wurde Bohumír Bylanský 1755 gewählt, der das Kloster bis dessen Aufhebung im Jahre 1785 verwaltete. Unter der Regierung des Abtes Bylanský wurden das Kloster, die Abtei sowie das Große Konvent großartig mit mehreren Wandmalereien und Stuckaturen, es wurde die berühmte Schule von Zlatá Koruna gegründet, die auch von Mädchen besucht werden durfte, es wurden auch die Spinnerei, Trockenanlage und eine Sternwarte aufgebaut. 
Nach der Aufhebung des Klosters wurde das Klostergut von der Familie der Schwarzenberger gekauft, die im Konvent erst einen Bleichplatz, dann einen Kartonnagebetrieb, eine Fabrik für die Herstellung feiner Textilien und Kaschmir und Mitte des 19. Jahrhunderts sogar eine Gießerei errichteten. Die Industrienutzung der Klosteranlage dauerte bis zum Jahre 1909 an, wo, aus der Initiative der Öffentlichkeit, die Wiederherstellung aufgenommen wurde.
Während des zweiten Weltkrieges wurde den Schwarzenbergern das Kloster weggenommen und vom Protektorat konfisziert, 1948 ging es in den Besitz des tschechoslowakischen Staates über.






